Bier Verkostung: Paderborner Pilger Naturtrüb im Test

Zur heutigen Verkostung steht das Paderborner Pilger Naturtrüb vor mir. Gefunden habe ich die Dose beim Einkaufen im Norma und sie direkt aus Neugier mitgenommen. Da ich naturtrübe Biere sehr gerne mag und dieses Exemplar noch nicht kannte, musste es natürlich sofort einem Tasting unterzogen werden.

⚡ Quick-Check: Paderborner Pilger Naturtrüb

  • 🍺 Bierstil: Naturtrübes Kellerbier / Landbier
  • 🏭 Brauerei: Paderborner Brauerei (Warsteiner Gruppe)
  • Sommelier-Bewertung: ⭐⭐⭐☆☆ (6/10)
  • 💰 Alkoholgehalt: 5,0 %

Fazit des Sommeliers: Ein eher durchschnittliches Naturtrübes. Kann man nach einer Wanderung gut trinken, ist aber geschmacklich nichts Weltbewegendes.

📜 Die Geschichte hinter dem Pilger-Bier

Auf der Dose des Pilger Naturtrüb wird eine schöne Geschichte erzählt: Paderborn liegt an bedeutenden historischen Pilgerwegen, die auch heute noch bei Wanderern absolut im Trend liegen. Dieses Bier soll, in Anlehnung an historische Rezepturen, als flüssige Belohnung nach einer langen Etappe dienen. Abgefüllt wird es mit soliden 5,0 % Alkoholgehalt.

💡 Sommelier-Wissen: Was ist ein ‚Naturtrübes‘?

Begriffe wie Kellerbier, Naturtrübes Bier oder Landbier sind keine klar definierten Bierstile. Sie beschreiben oft eine unfiltrierte Machart oder ein Marketingkonzept. Deshalb können diese Biere je nach Brauerei, Region und Herkunft geschmacklich und optisch extrem weit voneinander abweichen.

Tasting Notes: So schmeckt das Paderborner Pilger

Schenken wir uns das Bier also ein und schauen, ob es als Belohnung nach einer Wanderung taugt.

  • 👀 Optik: Im Glas zeigt sich eine gute, leicht grobporige Schaumbildung, die relativ stabil ist. Die Farbe überrascht etwas: Sie ist erstaunlich dunkel und geht in ein schönes, sattes Bernstein bis Kupfer.
  • 👃 Geruch: In der Nase duftet es malzig und getreidig, begleitet von einer leichten Herbe. Allerdings schwingt auch eine leicht säuerliche Note und ein Hauch von Oxidation mit.
  • 👅 Geschmack: Im Antrunk leicht spritzig, bringt aber direkt wieder eine feine Säure und hefige Noten mit sich. Auf der Zunge wirkt es zwar gut balanciert, insgesamt jedoch recht flach. Die getreidigen Malznoten stehen im Vordergrund, untermalt von leicht fruchtigen Zitrus-Anklängen. Der Abgang ist leicht herb und karamellig.

Mein Fazit zum Paderborner Pilger Naturtrüb

Insgesamt haben wir hier ein eher durchschnittliches naturtrübes Bier. Man kann es nach einer Wanderung durchaus gut trinken, aber es ist geschmacklich nichts Weltbewegendes, das einem lange im Gedächtnis bleibt. Aufgrund der soliden, aber unspektakulären Vorstellung vergebe ich 6 von 10 Punkten.

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