Bier Verkostung: Becks Unfiltered im Test

Moin liebe Bierfreunde!

Vor kurzem bin ich beim Einkaufen sprichwörtlich über einen Sixpack Beck’s Unfiltered gestolpert. Bisher kannte ich aus Bremen eigentlich nur die klassisch filtrierten, glanzfeinen Biere in der ikonischen grünen Flasche. Dementsprechend neugierig war ich als Biersommelier auf diese naturtrübe Variante und musste kurzerhand einen Sixpack für den Verkostungstisch mitnehmen. Ob das Bremer Kellerpils halten kann, was es verspricht, lest ihr hier im Test.

⚡ Quick-Check: Beck’s Unfiltered Test

  • 🍺 Bierstil: Naturtrübes Pils / Kellerpils
  • 🏭 Brauerei: Brauerei Beck & Co. (AB InBev)
  • Sommelier-Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐☆☆☆ (7/10)
  • 📊 Alkohol: 4,9 % vol.

Fazit des Sommeliers: Eine absolute positive Überraschung! Für mich deutlich runder und aromatischer als das klassische Beck’s. Ein grundsolides, naturtrübes Pils mit toller Süffigkeit.

Beck's Unfiltered naturtrüb Testbericht Biersommelier

Das Ritual vor dem Öffnen: Trübstoffe wecken

Das Bier kommt in der typischen 0,33l Flasche mit 4,9 % Alkohol daher. Schon auf dem Etikett fällt ein wichtiges Detail auf: Der Hinweis, die Flasche vor dem Öffnen und Einschenken kurzzeitig umzudrehen, damit sich die Trübstoffe optimal verteilen.

Warum muss man das Beck’s Unfiltered umdrehen?

Als Biersommelier kann ich diesen Hinweis für alle naturtrüben Biere nur wärmstens empfehlen! Da das Bier nicht gefiltert wird, setzen sich Hefe und feine Eiweißpartikel (die wertvollen Geschmacksträger) mit der Zeit am Flaschenboden ab. Wenn ihr die Flasche kurz auf den Kopf dreht oder sanft kreist (bitte nicht wild schütteln!), lösen sich diese Partikel wieder und verteilen sich gleichmäßig im Bier. Gesagt, getan – ab ins Glas damit!

Tasting Notes: Das Beck’s Unfiltered im Geschmackstest

Im Glas zeigt sich sofort, dass wir hier kein gewöhnliches Fernseh-Pils vor uns haben. Hier sind meine detaillierten Eindrücke:

  • 👀 Optik: Eine wunderschöne Naturtrübung ist direkt ersichtlich. Die Farbe ist ein stumpfes, sattes Kupfer – definitiv ein Tick dunkler und wärmer als das typisch glanzfeine Gold des normalen Beck’s. Die anfangs präsente, grobporige Schaumkrone flacht allerdings relativ schnell ab.
  • 👃 Geruch: In der Nase erkennt man sofort die typische Beck’s-DNA, allerdings wirkt das Unfiltered deutlich würziger und aromatischer. Sehr schöne, frische Hopfennoten drängen sich in den Vordergrund.
  • 👅 Geschmack: Im Antrunk präsentiert sich das Bier herrlich spritzig. Es folgt eine schöne Würze mit deutlich ausgeprägten Hopfennoten und ätherischen Ölen, sanft unterlegt von einem leichten Malzkörper. Das Spannende: Trotz dieser markanten Hopfennote bleibt es extrem süffig und mild. Hintenraus verabschiedet es sich mit einer klassisch herben Würzigkeit.

Fazit: Besser als das Original?

Ich muss zugeben: Ich bin wirklich positiv überrascht. Das Beck’s Unfiltered ist für mich persönlich deutlich runder und vollmundiger als das normale Beck’s Pilsener. Natürlich haben wir hier kein absolut außergewöhnliches, verrücktes Craft Beer im Glas, sondern ein massentaugliches Produkt. Aber es ist ein extrem solides, handwerklich gut gemachtes naturtrübes Pils, das sich wunderbar trinken lässt.

Wer auf der Suche nach einem unkomplizierten, aber dennoch aromatischen Zwickel bzw. Kellerpils für den Feierabend ist, macht hier absolut nichts falsch. Ich würde es definitiv wieder kaufen! Von mir gibt es verdiente 7 von 10 Punkten.

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