Es gibt Brauereien, die man besucht. Und es gibt Brauereien, die man erlebt. Die Brauerei zum Kuchlbauer in Abensberg gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Als Diplom-Biersommelier bin ich viel unterwegs – aber dieser Ausflug nach Niederbayern hat sich ins Gedächtnis gebrannt. Nicht nur wegen des Weißbiers.
Was hier passiert, ist eigentlich eine Unmöglichkeit: Ein Architekturprojekt des Wiener Künstlers Friedensreich Hundertwasser wächst mitten aus einer der ältesten Weißbierbrauereien Deutschlands empor – bunt, organisch, schwindelerregend – und macht aus einem Brauereiausflug ein Gesamtkunstwerk für alle Sinne. Ich habe mir außerdem die Zeit genommen, direkt vor Ort im Brauereigasthof zu übernachten – und auch das hat mich überrascht.
In diesem Beitrag nehme ich dich mit: durch die Brauereiführung, hinauf in den Turm, zum Tasting, ins Gasthofzimmer und durch alle praktischen Infos, die du für einen reibungslosen Besuch brauchst.
Eine Brauerei mit einem der ältesten Braurechte der Welt
Bevor ich über bunte Türme und tanzende Fenster spreche, ein kurzer Blick in die Geschichte – denn die ist bemerkenswert. Das Stammhaus der Brauerei Kuchlbauer in Abensberg besitzt das Braurecht nachweislich seit dem Jahr 1300. Das macht sie zu einer der ältesten Brauereien der Welt. Wer hier Weißbier trinkt, setzt eine Tradition fort, die älter ist als Gutenbergs Druckmaschine.
Heute hat sich die Brauerei vollständig auf Weißbier spezialisiert. Sechs Sorten umfasst das Sortiment – gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot, mit Hopfen aus der Hallertau (dem weltgrößten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet, das buchstäblich vor der Haustür liegt), Malz und Weizen aus dem bayerischen Jura und dem Gäuboden sowie Wasser aus dem hauseigenen Brunnen. Das sind keine Marketingphrasen, das schmeckt man.
Hundertwasser in Abensberg – wie kam es dazu?
Die Geschichte hinter dem Turm ist fast so farbig wie das Bauwerk selbst. Ende der 1990er Jahre fasste Brauereibesitzer Ludwig Salleck einen gewaltigen Plan: Er wollte auf dem Brauereigelände einen 70 Meter hohen Turm nach Entwürfen Hundertwassers errichten – ein kulturelles Wahrzeichen für die ganze Region. Hundertwasser, der in geraden Linien etwas Gottloses sah, war begeistert.
Denkmalschutz und die Stadtverwaltung Abensberg stoppten das Vorhaben per Gerichtsbeschluss – der Turm musste auf 35 Meter reduziert und überarbeitet werden. Hundertwasser starb im Jahr 2000, bevor er seinen Entwurf vollenden konnte. Fertiggestellt wurde der Turm dann nach seinen Plänen durch den Architekten Peter Pelikan, seinen engsten Mitarbeiter. Offiziell heißt er deshalb: „Hundertwasser Architekturprojekt, geplant und bearbeitet von Architekt Peter Pelikan © Gruener Janura AG, Glarus, Schweiz“.
Es ist also mit hoher Wahrscheinlichkeit eines der letzten Bauwerke nach Hundertwassers Entwürfen weltweit. Das verleiht dem Besuch eine ganz besondere Note.
Die Brauereiführung: Was dich erwartet
Wichtiger Hinweis vorab: Den Turm kann man nicht ohne Führung besuchen. Wer also die goldenen Zwiebeltürme aus der Nähe sehen will, muss auch in die Brauerei. Das ist aber kein Nachteil – im Gegenteil.
Die Führung durch Kuchlbauers Bierwelt dauert insgesamt rund 90 Minuten und gliedert sich in zwei Teile:
Teil 1: Die Brauerei (ca. 60 Minuten)
Durch die eigentliche Brauerei führt ein Weg, der alle Sinne anspricht – der Duft von frisch gemälztem Getreide, das Glänzen der Kupferkessel, das rhythmische Arbeiten der Abfüllanlage. Die Guides verstehen ihr Handwerk: Die Inhalte werden unterhaltsam und auf Augenhöhe vermittelt, ohne dass man vorher Biertechnologie studiert haben müsste. Gleichzeitig gibt es genug Tiefe für alle, die mehr wissen wollen.
Besonders sehenswert ist die sogenannte Bierapotheke – ein skurriles, liebevoll gestaltetes Highlight, das zeigt, wie eng Bier und Volksmedizin über Jahrhunderte verknüpft waren. Außerdem gibt es eine beeindruckende Bierglassammlung, die die historische Entwicklung der Trinkkultur dokumentiert.
Und dann ist da noch die Frage nach den Weißbierzwergen – ein Kuchlbauer-eigenes Märchenwesen, das durchs gesamte Brauereiuniversum geistert. Wer die Führung aufmerksam erlebt, erfährt, was es damit auf sich hat.
Teil 2: Der Turm auf eigene Faust
Nach der geführten Brauereitour bist du frei, den Turm so lange zu erkunden, wie du möchtest. Kein Zeitdruck, kein Gruppentrott – einfach erleben. Dazu gleich mehr im nächsten Abschnitt.
Tipp: Unbedingt vorab online buchen! Die Führungen sind gut besucht, und Wartezeiten vor Ort lassen sich leicht vermeiden.
Der Kuchlbauer-Turm: Etage für Etage
Wenn man das Brauereigelände betritt und der Turm zum ersten Mal im Blickfeld auftaucht, passiert etwas Unerwartetes: Man hält inne. Unwillkürlich. Das Auge weiß nicht, wo es anfangen soll – die goldenen Kuppeln, die wie übergroße Zwiebelturm-Spieluhren wirken, die unebenen, wellenförmigen Fassaden in satten Farben, die Bäume, die direkt aus der Architektur herauswachsen (Hundertwassers sogenannte „Baummieter„).
Es gibt keine rechten Winkel. Keine geraden Linien. Alles fließt, biegt sich, wölbt sich – ganz nach Hundertwassers Überzeugung, dass die gerade Linie „gottlos und unmoralisch“ sei.
Im Inneren: Schwindelerregend unebene Böden, tanzende Fenster in allen Größen, und eine Führungsspur durch den Turmkeller, die nahtlos an die Brauereiführung anschließt. Wer möchte, fährt mit dem Aufzug (auch für Rollstuhlfahrer zugänglich) oder steigt zu Fuß hinauf bis zur Aussichtsterrasse auf 35 Metern.
Der Blick von oben ist der Lohn: Abensberg in der Tiefe, die sanften Hügel und Hopfengärten der Hallertau bis zum Horizont. Für Niederbayern-Verhältnisse eine echte Weitblick-Erfahrung.
Im Turm befindet sich außerdem eine Ausstellung mit Hundertwasser-Originalgraphiken und Dokumenten seiner Architekturtätigkeit – für Kunstinteressierte ein zusätzlicher Gewinn.
Tasting-Notes: Kuchlbauer Weisse & Turmweisse
Jetzt kommt der Teil, auf den ihr als Leser meines Blogs gewartet habt. Im Ticketpreis ist ein Getränk (0,5 l) enthalten – ich empfehle, diese Gelegenheit zu nutzen und beide Hauptbiere einmal nebeneinander zu probieren, sofern ihr zu zweit seid.
Kuchlbauer Weisse – das Klassiker-Hefeweizen
Optik: Goldgelb, hefetrüb, naturtrüb wie es sein soll. Die Schaumkrone baut sich cremig und feinporig auf und hält bemerkenswert stabil – ein erstes Qualitätssignal.
Aroma: Typisch bananig, aber nicht aufdringlich – hier dosiert die hauseigene Hefe mit einer gewissen Eleganz. Dazu frische Zitrusnoten und dezente Getreidearomen von Weizen und Malz. Wer die Nase wirklich tief ins Glas hält, findet feine Nuancen von Apfel und etwas Weißbrot.
Gaumen: Mittelkräftig im Körper, angenehm prickelnd, mild rezent im Antrunk. Die Malzsüße hält sich zurück und gibt Raum für eine frische Zitrussäure im Mittelteil. Der Abgang ist kurz bis mittel, leicht herb mit einem Hauch Nelkenwürze.
Fazit: Ein zuverlässiges, sehr gut gemachtes bayerisches Hefeweizen. Keine Ecken, keine Kanten – ein Bier, das sich setzt. Genau richtig nach 90 Minuten Führung.
Kuchlbauer Turmweisse – das Markenbier des Turms
Stil: Hefeweizen, 5,9 % vol. – also etwas stärker als ein Standard-Weißbier.
Optik: Bernstein-goldfarben mit rötlichen Reflexen, naturtrüb, mit einer satten, cremig-weißen Schaumkrone. Das Hundertwasser-Etikett ist bereits ein Statement – bunt, verspielt, unverwechselbar.
Aroma: Hier ist mehr los als bei der klassischen Weisse. Fruchtige Aprikosen- und Mandarinennoten dominieren die Nase, unterstützt von Biskuit und einem Hauch Vanille. Die Hefe tritt weicher auf als erwartet – das Fruchtspiel steht im Vordergrund.
Gaumen: Voller Körper, fast schon rund. Die Kohlensäure ist höher als beim Standard-Hefeweizen, was dem Bier eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Im Mittelteil kommen Banane und etwas Melone durch, bevor eine milde Säure den Abgang einleitet. Nelkenwürze zeigt sich dezent im Finish.
Fazit als Biersommelier: Die Turmweisse ist das komplexere der beiden Biere. Mit 5,9 % vol. ist sie nicht ganz das Durstlöscher-Weißbier, das man nach einer Führung trinkt – eher etwas, das man sich in Ruhe gönnt und dabei dem Blick auf den Turm überlässt. Wer Weißbier wirklich mag, wird sie lieben.
„Beim Kuchlbauer ist das Bier nicht Beiwerk zur Architektur – es ist gleichberechtigt. Beides hat Haltung.“
KunstHausAbensberg – lohnt sich das Kombi-Ticket?
Direkt neben der Brauerei liegt das KunstHausAbensberg, das dem Leben und Werk Hundertwassers gewidmet ist. Auf 12 Ebenen erfährt man alles über den Künstler – von seinen Gemälden über seine Architektur-Manifeste bis hin zu einem kleinen Kino und einer Nachbildung seiner ehemaligen Wohnstube.
Kann man mit oder ohne Führung besuchen (ca. 60 Minuten mit Guide). Das Kombi-Ticket (Brauereiführung + KunstHaus) kostet 21,50 € statt 17,50 € + 11,00 € einzeln – also eine Ersparnis von 7 € pro Person.
Meine Einschätzung: Wer ohnehin schon vor Ort ist und Hundertwassers Werk nicht nur visuell genießen, sondern auch intellektuell durchdringen will – unbedingt mitnehmen. Wer primär wegen des Bieres da ist, kann auch auf das Kombi verzichten.
Übernachten im Brauereigasthof: mein Erfahrungsbericht
Wer Abensberg und Kuchlbauer wirklich in Ruhe erleben will, dem empfehle ich, was ich selbst getan habe: direkt im Brauereigasthof zum Kuchlbauer übernachten. Die Lage ist unschlagbar – man ist buchstäblich schon da, wo der Abend beginnt und der nächste Morgen noch einmal durch den Biergarten führen kann.
Die Zimmer wurden frisch renoviert und beeindrucken durch einen gelungenen Spagat: modern im Komfort, traditionell im Look. Holz, warme Farben, handwerkliche Details – das wirkt nicht nach Hotelkette, sondern nach echtem bayerischem Gastgewerbe mit Liebe zum Handwerk. Kein Zimmer, das man vergisst.
Das Essen im Gasthof ist ebenfalls sehr empfehlenswert – bodenständige bayerische Küche, die das Weißbier ernstnimmt. Und natürlich sitzt man mit dem richtigen Bier im Glas: frisch gezapft, direkt aus der Brauerei nebenan. Das ist eine andere Qualitätsstufe als jede Flasche im Supermarkt.
Für alle, die den Gillamoos (dazu gleich mehr), die Turmweihnacht oder einfach einen entspannten Zweitagesausflug planen: Die Übernachtung vor Ort ist die mit Abstand komfortabelste Lösung. Keine Kompromisse beim Bier, kein Stress mit der Heimfahrt.
Der Gillamoos – Abensberg feiert seit 1313
Wer nach Abensberg reist, stößt früher oder später auf einen Namen, der hier überall auftaucht: der Gillamoos. Und wer ihn noch nicht kennt, sollte das schnell ändern.
Was ist der Gillamoos? Der Gillamoos ist einer der ältesten und größten Jahrmärkte Bayerns – urkundlich belegt seit 1313. Der Name ist eine Verballhornung von „St. Gilg am Moos“: Eine Ägidius-Wallfahrt zu einer kleinen Kapelle nahe der Einöde Gilla war der Ursprung, um die herum sich ein Markt entwickelte. Seit 1583 findet das Fest an seinem heutigen Platz vor den Toren der historischen Altstadt statt.
Heute zieht der Gillamoos rund 300.000 Besucher in fünf Tagen an. Es gibt vier Festzelte, einen Warenmarkt mit über 150 Ständen, Fahrgeschäfte, einen Bauernmarkt und einen Biergottesdienst am Sonntag. Bekannt ist auch der sogenannte politische Frühschoppen am Montag – der gilt als der größte Stammtisch Deutschlands, bei dem Spitzenpolitiker aller Parteien im Bierzelt reden. Schlag auf Schlag, unzensiert, mit Publikum.
Kuchlbauer ist beim Gillamoos natürlich mit einem eigenen Festzelt vertreten – der Festhalle Bayernland. Das Weißbier direkt vom Hersteller, auf dem ältesten Jahrmarkt Bayerns, umgeben von Hallertauer Hopfenfeldern – das ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht nachmacht.
Gillamoos 2026: 3. bis 7. September 2026 auf der Gillamooswiese in Abensberg. Eintritt frei.
Turmweihnacht & Ostermarkt – die saisonalen Highlights
Zweimal im Jahr verwandelt sich das Kuchlbauer-Gelände in etwas, das man gesehen haben muss:
Kuchlbauers Turmweihnacht (Advent)
An allen vier Adventswochenenden (jeweils Mittwoch bis Sonntag) erstrahlt das Gelände mit über 350.000 LED-Lichtern. Das Hundertwasser-Bauwerk bei Nacht in Licht getaucht – das ist eine Kulisse, die keine Kamera vollständig einfangen kann. Eintritt frei. Für Gruppen und Familien gibt es einen Shuttle-Service (die „Weihnachtsbahn“) vom Großparkplatz Gillamooswiese direkt zum Gelände.
Kuchlbauers Ostermarkt (Frühjahr)
Ein floraler, bunter Frühjahrsmarkt rund um den Turm – mit Kunsthandwerk, Weißbier-Schmankerln und einem Rahmenprogramm für die ganze Familie. Auch hier: Eintritt frei. Während der Märkte finden die regulären Brauereiführungen weiterhin statt.
Mein Biersommelier-Fazit & Insider-Tipps
Was macht den Kuchlbauer so besonders? Es ist die Konsequenz. Hier wurde nicht ein bisschen Kunst an eine Brauerei gehängt. Hier haben Brauertradition und Gegenwartskunst eine echte Symbiose gefunden – und das funktioniert, weil beides authentisch ist. Das Bier hat Substanz. Der Turm hat Haltung. Und der Gasthof macht daraus einen richtigen Aufenthalt.
Als Biersommelier fahre ich viele Brauereien an. Die meisten sind interessant. Kuchlbauer ist unvergesslich.
Meine Top-5-Insider-Tipps:
- Online buchen: Klingt banal, macht aber einen echten Unterschied. Die Führungen sind gut gebucht – ohne Ticket wartest du.
- Mit dem Zug anreisen: Agilis ab Regensburg oder Ingolstadt, dann 5 Minuten zu Fuß. Kein Stress mit Parkplatzsuche, und du kannst das Bier wirklich genießen.
- Im Gasthof übernachten: Wer einen Tag plant, macht zwei draus. Die renovierten Zimmer und das gute Essen rechtfertigen das absolut – und kein Hotelzimmer liegt näher am Bier.
- Gillamoos-Termin im Kalender: Anfang September lohnt es sich besonders, den Abensberger Ausflug mit dem ältesten Jahrmarkt Bayerns zu kombinieren. Kuchlbauer-Festzelt inklusive.
- KunstHaus als Abschluss: Erst die Brauerei erleben, dann das KunstHaus. In dieser Reihenfolge macht der Kontext mehr Sinn.
Alle Infos für deinen Besuch auf einen Blick
Du willst Bier und Architektur gemeinsam erleben?
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Häufige Fragen zum Kuchlbauer in Abensberg
Was kostet der Eintritt beim Kuchlbauer?
Die Führung durch Kuchlbauers Bierwelt & Turm (inkl. einem Getränk) kostet 17,50 € für Erwachsene, 16,00 € ermäßigt und 9,00 € für Kinder zwischen 4 und 15 Jahren. Das Kombi-Ticket mit dem KunstHausAbensberg kostet 21,50 € pro Erwachsenem.
Kann man den Hundertwasser-Turm ohne Brauereiführung besuchen?
Nein. Der Kuchlbauer-Turm ist ausschließlich im Rahmen der Brauereiführung zugänglich. Eine Besichtigung nur von außen ist kostenlos jederzeit möglich.
Gibt es beim Kuchlbauer auch eine Übernachtungsmöglichkeit?
Ja. Der Brauereigasthof zum Kuchlbauer liegt direkt auf dem Brauereigelände. Die Zimmer sind frisch renoviert und verbinden modernen Komfort mit traditionell bayerischem Flair. Das Restaurant mit bayerischer Küche ist sehr empfehlenswert.
Was ist der Gillamoos in Abensberg?
Der Gillamoos ist einer der ältesten und größten Jahrmärkte Bayerns – urkundlich belegt seit 1313. Das Volksfest der Hallertau findet jedes Jahr Anfang September für fünf Tage statt (2026: 3.–7. September) und zieht rund 300.000 Besucher an. Kuchlbauer betreibt dort die Festhalle Bayernland als eigenes Festzelt.
Wie kommt man am besten nach Abensberg?
Mit der Agilis-Bahn (über Regensburg oder Ingolstadt) ist man entspannt unterwegs. Vom Bahnhof Abensberg sind es nur 5 Minuten zu Fuß zum Brauereigelände. Mit dem Auto: Großparkplatz Gillamooswiese (Münchener Str. 23), dann 5–10 Minuten zu Fuß.
Was ist der Unterschied zwischen Kuchlbauer Weisse und Turmweisse?
Die Kuchlbauer Weisse ist das klassische Hefeweizen des Hauses – goldgelb, naturtrüb, mit Banane, Nelke und Zitrus, weich und süffig. Die Turmweisse ist das Flaggschiff mit 5,9 % vol. – bernsteinfarben, fruchtiger betont (Aprikose, Mandarine), mit einem volleren Körper und etwas mehr Komplexität. Beide sehr gut – die Turmweisse ist das anspruchsvollere der beiden.
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Prost aus Bad Rappenau,
Matthias – Diplom-Biersommelier & tastingwithmatze.de

